Letzter Tag: Bangkok

Januar 22, 2008 by anjaundchristianontour

Um für unseren Rückflug wieder pünktlich in Bangkok zu sein, nahmen wir den Nachtbus von Krabi nach Bangkok. Nach langen 14 Stunden Fahrt, bei denen wir aber wenigstens einigermaßen gut schlafen konnten, kamen wir morgens um 8 Uhr (nach 2 Stunden Verspätung wegen Reifenpanne) in Bangkok in der Thao San Road an. Wir suchten uns noch ein letztes Mal ein Guesthouse zum Rucksack abstellen, bevor wir zum nächsten Einkaufszentrum starteten, damit wir in der Hauptstadt die letzte Shoppingtour beginnen konnten. Sehr unglücklich war, dass wir beim Bezahlen der ersten Sachen feststellten, dass meine Visakarte und Christians EC-Karte fehlten, was uns dazu zwang wieder mit dem Bus zu unserer Unterkunft zurück zu fahren. Obwohl wir nicht viel Hoffnung hatten, suchten wir unsere Sachen im Hotel gründlich durch, fanden aber leider nix. Unsere einzige Erklärung dafür war, dass die Karten uns in dem Nachtbus geklaut worden waren. Also ließen wir sie sperren, was sich im Nachhinein als sehr klug herausstellte, da von meiner Karte über 800 €(!) abgebucht worden waren. Naja, da wir uns davon den letzten Tag unseres Urlaubes auch nicht total verderben lassen wollten, fuhren wir wieder zum Shoppingcenter um noch ein paar günstige Klamotten zu kaufen. Um in Bangkok zu Shoppen reicht ein Tag kaum aus, da es eine Fülle von riesigen Shoppingcentern gibt. Nachdem wir unsere letzten Einkäufe getätigt hatten, stärkten wir uns an einem letzten Curry bevor wir mit dem Bus zum Flughafen fuhren. Und dann hieß es nach Abschied nehmen von Thailand und Südostasien…

Nach 3 Monaten durch die Lande reisen, können wir auf jeden Fall sagen, dass es ein unvergessliches Erlebnis war und wir uns noch lange Zeit gern daran zurück erinnern werden!! :-)

Krabi

Januar 20, 2008 by anjaundchristianontour

Nach unseren zwei verregneten Tagen auf Ko Phi Phi kam nun der Tag der Abreise. Und dieser Tag begann – wie hätte es anders sein können – mit blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein. Wir nahmens mit Galgenhumor, als wir uns auf den Weg zur Fähre machten. Wir suchten uns ein Plätzchen auf dem Sonnendeck der Fähre und genossen während der Überfahrt die angeneme Kombination aus wärmenden Sonnestrahlen und der frischer Brise. In Krabi gingen wir diesmal eigenständig auf Zimmersuche und fanden auch bald eine schöne Unterkunft. Dann erkundeten wir ein wenig die Stadt. Es stellte sich bald heraus, dass sich in Krabi die Sehenswürdigkeiten nicht gerade ballen. So mieteten wir uns kurzerhand ein Moped, um unsere Mobilität zu erhöhen, und beschlossen, wegen des Sonnenscheins noch einmal an den Strand zu fahren. Ao Nang, einer der drei großen Strände in der Nähe von Krabi, beeindruckte uns nicht durch seinen Strand (vorwiegend grau-brauner Sand) oder sein Wasser (trübe), wohl aber durch seine spektakulären Kulisse. Ao Nang ist von hohen, schroffen Felsen umgeben, die dem Strand ein besonderes Ambiente geben. Nach unseren letzten entspannten Stunden an Thailands Küsten und einem weiteren tollen Sonnenuntergang fuhren wir zurück in unser Guesthouse nach Krabi, wo wir eine unserer letzten thailändischen Mahlzeiten einnahmen. Das Ende unsere Reise stand kurz bevor und wurde auch in unserem Köpfen immer mehr zur Realität.

Für den Tag unserer Abreise nach Thailand hatten wir uns noch einiges vorgenommen. Schließlich fuhr unser Bus erst gegen 16 Uhr, wir hatten noch bis 14 Uhr das Moped gemietet und keine Zeit zu verschenken. Deshalb frühstückten wir zeitig, aber auch ausgiebig, weil wir uns noch länger mit einem älteren französischen Mittouristen unterhielten. Dann fuhren wir zum berühmten Tiger-Cave, einer Tempelanlage am Fuß eines Berges, in dessen Höhlen früher Tiger lebten. Die alten Tempelgebäude hier sind nicht wirklich spektalär, ein neuer, großer Tempel wird jedoch gerade gebaut. Allerdings gehört zur Anlage noch ein weiteres Highlight. Auf der Spitze des Berges befindet sich nämlich eine eindruckvolle Buddhastatue, die sich über eine 1200 Stufen lange Treppe erreichen lässt.Wir nahmen diese letzte große Herausforderung an und quälten uns bei drückender Hitze die steilen Stufen hinauf. Aber die Anstrengungen lohnten sich. Die Aussicht war einmalig. Wir genossen einige schöne Minuten, bevor wir uns an den Weg nach unten machten. Wir waren stolz auf das Geschaffte, aber im Vergleich zur Leistung einigen Thailändern, die wir auf dem Berg sahen, verblasste unsere eigene. Die jüngeren Thais erklommen die Stufen mit erstaunlicher Leichtigkeit und einige hochbetagte Thais nahmen den Aufstieg zur heiligen Stätte in Angriff, obwohl jede einzelne Stufe für sie sehr anstrengend sein musste. Hut ab! Das bewies uns wieder einmal, wie tiefgläubig diese Menschen sind. Nach dem Tiger-Cave wollten wir uns noch einen Wasserfall anschauen, der nicht weit entfernt sein sollte. Wir waren aber kaum losgefahren, da zischte es plötzlich. Unser Hinterreifen war platt, unser Moped damit unfahrbar und keine Werkstatt weit und breit. Aber auch in dieser Situation zeigte sich wieder einmal die Hilfsbereitschaft der Thais. Eine Familie, die wir nach einer Werkstatt fragten, unterbrach kurzerhand ihr Picknick. Zusammen luden wir das Moped auf die Ladefläche ihres Pickup und dann wurden wir zur nächsten Werkstatt chauffiert, natürlich kostenlos. Das Moped wurde dann auch schnell und günstig repariert. Wir brachen zwar noch einmal in Richtung Wasserfall auf, besannen uns aber wegen der fortgeschrittenen Tageszeit eines Besseren und brachten das Moped zum Verleih zurück. Die Rechnung für den unverschuldeten Platten bekamen wir leider nicht ersetzt. Aber egal. Wir setzten uns gemütlich in ein Cafè und enspannten bei Milchshake und Pancake, während wir auf die Abfahrt des Busses nach Bangkok warteten.

Ko Phi Phi

Januar 17, 2008 by anjaundchristianontour

Früh wurden wir wie geplant von einem Sawngthaew abgeholt und fuhren zum Pier, wo es dann auf die Insel Ko Phi Phi gehen sollte. Auf der Insel bekamen wir dann erstmal einen ordentlichen Schock: die Unterkünfte waren sauteuer! Die billigsten Unterkünfte gingen bei 600 Baht (ca. 12 €) los – für Thailand richtig viel Geld. Nach einiger Suche quartierten wir uns dann in einer solchen Absteige ein. Und es war wirklich eine Absteige, ein winziger Bungalow, der gerade mal so viel Platz bot, dass man sich hinlegen und einmal um seine eigene Achse drehen konnte. Naja, wir hatten soundso nicht vor, allzu viel Zeit drinnen zu verbringen. So machten wir uns erstmal zum Strand auf – und man muss schon sagen, dass die Insel landschaftlich absolut toll ist. Ähnlich wie in Halong Bay stechen hier viele Felsen majestätisch aus dem Meer heraus. Die vielen Strände sind weiß und das Wasser ziemlich klar. Leider hatten wir nicht allzu viel Glück mit dem Wetter. Die Sonne blieb die meiste Zeit hinter dicken Regenwolken. Wenigstens brach einem am Strand deswegen nicht der Schweiß aus! Abends machten wir noch einen kleinen Rundgang durch den Ort, welcher außer vielen vielen Touristen nicht wirklich viel Erwähnenswertes zu bieten hat.

 

Am zweiten Tag auf Ko Phi Phi war das Wetter zu unserem großen Bedauern auch nicht besser als Tags zuvor. Wir beschlossen deswegen einen Aussichtspunkt zu besuchen. Auf dem Weg fing es dann leider auch noch an zu regenen. Bei Sonnenschein wäre die Aussicht richtig spektakulär gewesen, aber leider konnten wir den Ausblick lediglich bei trüben Wetter betrachten. Als der Regen wieder nachließ kletterten wir ein wenig an den Klippen am Strand entlang. So erreichten wir etwas abgelegenere Strandabschnitte. Für den Nachmittag liehen wir uns dann ein Kajak aus um zum Monkey (Affen) Strand zu gelangen. Dort sahen wir zwar keine Affen, dafür ließ es sich dort super schnorcheln. Es gab Schwärme von bunten Fischen und einige Korallen zu sehen. Einfach wunderschön! Auf der Rückfahrt kämpften wir mit dem Kajak dann ziemlich gegen die Wellen und die Strömung an, erreichten unser Ziel schließlich aber sicher. Für diese Strapazen belohnten wir uns abends mit einer original thailändischen Massage, bevor wir dann entspannt schlafen gehen konnten.

 

 

Von Ko Samui nach Krabi

Januar 16, 2008 by anjaundchristianontour

Während unserer Überfahrt nach Ko Samui im Licht der Morgensonne fielen uns immer wieder die Augen zu. Der letzte Tag war schon etwas anstrengend gewesen. Am Pier von Ko Samui standen schon verschiedene Minibusse bereit, denn der Transport zum Hotel war im Fährpreis inbegriffen. Allerdings stellte die Aufteilung der Fährpassagiere auf die verschiedenen Busse augenscheinlich ein größeres organisatorisches Problem dar. Nach endlosem Hin und Her saßen wir schließlich im Fahrzeug – und der Bus fuhr prompt an unserem Hotel vorbei. Zum Glück waren wir aufmerksam und riefen dem Fahrer zu, er solle stoppen. Wir liefen zu Fuß zu unserem Bungalow zurück. Dort sprangen wir noch ein letztes Mal ins Meer, bevor wir unsere Sachen packten und auscheckten. Per Sawngthaew fuhren wir dann zum Hauptpier. Diesmal zahlten wir wir sogar nur soviel wie die Einheimischen, da wir vorher nicht nach dem Preis fragten, sondern dem Fahrer bei der Ankunft ein unserer Meinung nach angemessenes Entgelt in die Hand drückten. Am Pier kauften wir unter Zeitdruck (die Fähre war schon abfahrbereit) gleich ein kombiniertes Ticket bis zu unserem Tagesziel Krabi, ob unserer Müdigkeit unmotiviert, uns in Pak Bara und Sura Thani jedesmal auf die Suche nach einem Bus zu begeben. Das war, wie sich dann herausstellte, ein Fehler. Denn als wir in Sura Thani ankamen, hatten wir nochmal richtig Stress. Wir wurden nämlich von einem eifrigen Sawngthaew-Fahrer angesprochen, der uns für unsere Weiterfahrt zu unserem Reisebüro fahren wollte – für 50 Baht. Dabei sollte doch im Ticket alles inklusive sein! Als wir uns unwillig zeigten, das Geld zu bezahlen, wurde der Fahrer richtig pampig und sagte uns sinngemäß, wir sollten doch sehen, wo wir bleiben. Etwas aufgelöst riefen wir dann bei unserem Reisebüro an. Dabei half uns eine sehr nette Taxifahrerin. Es sind halt nicht alle thailändischen Fahrer Gauner :-) Das Reisebüro holte uns schließlich kostenfrei ab – nur um uns eine Stunde später genau wieder zu unserem Abholpunkt zurückzubringen. Dann ging es endlich mit den Bus in Richtung Krabi. Dort kamen wir gegen 17:00 Uhr an. Allerdings liegt die Busstation von Krabi 5 Km außerhalb der Stadt und die regulären Sawngthaews ins Zentrum fuhren schon nicht mehr. Um uns die Kosten für einen teuren Einzeltransport zu sparen, buchten wir direkt am der Station einen Bungalow und wurden kostenfrei abgeholt. Nach dem anstrengenden Tag waren wir eine stärkende Malzeit später froh, dass wir endlich in unser Bett konnten.

Ko Pha Nang

Januar 15, 2008 by anjaundchristianontour

Für den Abend hatten wir uns etwas ganz besonders vorgenommen. Auf Ko Samuis Nachbarinsel Ko Pha Nang finden nämlich regelmäßig große Partyevents statt. Jeden Monat gibt es zum Vollmond die sogenannte Full-Moon-Party, zu der bis zu zehntausend Feier- und Tanzwütige zusammenkommen. Eine Woche vor und eine Woche nach diesem Event gibt es das kleineren Half-Moon-Dance-Festival. Und laut der offiziellen Homepage der Veranstaltung war es an diesem Tag, dem 15.01.2008, wieder einmal Zeit den Half-Moon-Event. Also hatten wir bereits im Vorfeld bei zwei verschiedenen Reisebüros über die Feier und Transportmöglichkeiten nach Ko Phanang informiert und eine Fähre gebucht. Wir wurden sehr spät von unserer Unterkunft abgeholt und machten uns bereits Sorgen, die Fähre zu verpassen. Schlussendlich hatten wir aber noch Zeit. Wir kauften uns sogar noch einige Alkopops zum Vorglühen. Die Fähre war recht leer, aber das fiel uns nicht weiter auf. Als wir schon leicht angeheitet in Ko Pha Nang ankamen und am Fährhafen nach der Half-Moon-Party fragten, wurde uns auch sofort der Weg beschrieben. Dann begannen wir eine kleine Odyssee durch das Hafenörtchen. Nachdem wir einige Zeit durch die Straßen geirrt waren, ohne eine Party zu finden, fielen uns einige Plakate am Straßenrand auf. Der Schriftzug darauf lies uns erstarren: HALF-MOON-DANCE-FESTIVAL – 17.01.2008! Am 17.01.? Das konnte doch nicht sein, oder? Nach all den Leuten, die wir gefragt hatten? Nach den Informationen auf der offiziellen Homepage? (Wir haben übrigens nochmal kontrolliert: Auch zwei Tage später stand auf der Homepage der 15.01. als offizieller Partytermin!) Es nützte alles nichts. Heute gab es keine Party. Gefrustet gingen wir erstmal etwas Essen. Im Restaurant guckten wir noch einen mittelmäßigen Film, einfach weil wir etwas Zeit totschlagen wollten. Dann machten wir uns auf zum Strand. Irgendwas musste doch hier los sein! Unsere Fähre zurück nach Ko Samui ging erst am nächsten Morgen. Und es war auch etwas los. Am Strand kauften wir günstig kleine Eimer mit Mixgetränken und schlürften unsere hochprozentige Mischung, während wir uns das abendliche Showprogramm von Ko Pha Nang zu Gemüte führten: Feuershows (richtig gut!) und kleine Spiele für jugendliche Touristen (richtig lustig!). Nach dem Showprogramm waren wir auch beschwippst genug, um zu der mäßig guten Musik der Strandclubs richtig abzutanzen. So wurde die Nacht doch noch eine runde Sache. Die Zeit bis zum Morgengrauen verging wie im Flug. Ehe wir uns versahen saßen wir schon wieder in einem Sawngthaew in Richtung Fährhafen.

Ko Samui

Januar 13, 2008 by anjaundchristianontour

Wir starteten in Trang früh, um gleich den ersten Minibus nach Surrathani zu erwischen. 3 Stunden später kamen wir gegen 10 in Surrathani an. Weil unsere Bus-Fähr-Kombination nach Ko Samui erst um 12 losfuhr, hatten wir noch etwas Zeit für einen kurzen Aufenthalt in der Stadt. Dies nutzten wir zu einem kurzen Shopping, nachdem wir uns an leckerer Nudelsuppe gestärkt hatten. Anschließend brachte uns der Bus zum Pier in Dok Son, wo wir auf die Fähre umstiegen. In Ko Samui fuhren wir dann zum Strand Mai Nam. Als wir dort ankamen, startete unsere Unterkunftssuche reichlich merkwürdig. Wir liefen die Straße Richtung Strand runter und wir kamen uns vor wie in einer Geisterstadt – alle Geschäfte und Restaurants waren menschenleer! Letztendlich fanden wir aber doch noch einen netten Bungalow direkt am Strand, wo auch Leute anwesend waren. Da uns wieder mal ein sehr großes Hungergefühl quälte, nahmen wir die Empfehlung unseres niedeländischen Nachbarn an und gingen zu einem der Restaurants am Strand. Außer toller Aussicht schmeckt auch das Essen hervorragend und wir gönnten uns im Anschluß gleich noch einen Fruchtshake. Am Abend spazierten wir noch die Straßen von Mae Nam entlang, was allerdings nicht besonders spektakulär war. Einzig erwähnenswertes waren die vielen leichtbekleideten Thai-Mädels die man sah und die sich in Grüppchen um männliche Touristen im reiferen Alter sammelten.

 

Am Morgen des nächsten Tages sprangen wir früh für eine kleine Runde Schwimmen erstmal ins Meer. Danach frühstückten wir bei unseren New Village Bungalows und liehen uns dann ein Motorrad für die Insel-Erkundungstour aus. Unser erstes Ziel war der Chaweng Beach, welcher als Hauptanziehungspunkt für Touristen ein sehr schöner Strand sein sollte. Als wir allerdings ankamen waren wir reichlich enttäuscht. Weder der Strand war besonders schön – alles reichlich vermüllt und dreckig – noch das Wasser besonders klar. Das Schnorcheln war deswegen auch nicht sehr erfolgreich und auch Frisbeespielen hielten wir nicht lange durch, da viel Geäst und Pflanzen im Wasser im Weg waren. Wir beschlossen zu dem Grandfather und Grandmother Stone weiter zu fahren, welche die Gestalt von männlichen bzw. weiblichen Geschlechtsteilen haben. Auf Postkarten hatten wir sie bereits gesehen und jetzt wollten wir sie uns in natura anschauen. Und tatsächlich, es war kein Scherz gewesen, man konnte dort die beiden Geschlechter aus Stein sehen. Bei den Felsen konnte man auch recht gut Schnorcheln gehen und so blieben wir an dem Platz eine ganze Weile. Den Sonnenuntergang nahmen wir auch noch mit, bevor wir auf unserem Moped zurück zu unserem Bungalow fuhren.

 

An unserem letzten Tag auf Ko Samui wollten wir – natürlich nach morgendlicher Schwimmrunde – etwas Abstand vom Strand und dachten, wir könnten zu einem naheliegenden Aussichtspunkt wandern. Nach einiger Zeit laufen wurde der Weg auch ordentlich steil und wir nahmen an, es könnte nicht mehr allzu weit sein. Dies dachten wir allerdings eine ganze Zeit lang – um genaus zu sein vor jedem neuen Anstieg – trotzdem fanden wir keinen so rechten Viewpoint. Irgendwann waren wir dann auf der Spitze des Berges angekommen, von wo man vereinzelte Hütten sah. Dort teilte uns ein Mann mit, dass demnächst Stellen mit guter Aussicht kämen. Da wir nicht mehr besonders viel Zeit hatten und uns langsam auf den Rückweg begeben mussten, nahmen wir an der nächsten Kreuzung einen Abzweig von dem wir dachten, dass er uns wieder zurückführt. Ein paar Meter weiter stießen wir dann tatsächlich auf einige Stellen, die eine gute Aussicht boten. Auch ohne die Aussicht war es ein ziemlich schöner Wanderweg gewesen. Man sah tausende verschiedener Schmetterlinge in allen Farben, wir hörten die Uuh-Uuh Rufe von Affen (sahen aber leider keine) und fanden ein paar leckere Bananen. Auf unserem Rückweg kamen wir auch tatsächlich wieder auf dem richtigen Weg heraus und nach insgesamt 5 Stunden Fußmarsch waren wir wieder zurück an unserem Bungalow. Reichlich erschöpft gönnten wir uns erstmal eine erfrischende Runde Schwimmen im Meer bevor wir uns halb verhungert zum Essen begaben um uns für den bevorstehenden Abend auf Ko Pha Nang zu stärken.

Trang

Januar 12, 2008 by anjaundchristianontour

Heute mussten wir unsere schöne einsame Insel Tarutao wieder verlassen. Wir schwammen morgens noch eine letzte Runde im Meer bevor wir unsere Sachen zusammenpackten. Pünktlich um 11 standen wir am Pier, da uns gesagt wurde zu der Zeit gehe die einzige Fähre nach Pak Bara. Als schließlich ein Boot kam, verstauten wir unsere Sachen darin, als man uns plötzlich beim Ticketvorzeigen sagte, dass wir nicht mitkönnten, da unser Ticket nicht von der richtigen Company sei. Wir waren darüber natürlich etwas verwundert, da wir uns bei der Parkverwaltung extra informiert hatten und die anscheinend ziemlich unfähige Frau uns sagte, dies wäre die einzige Fähre an dem Tag. Wir erfuhren dann, dass unser Boot eine Stunde später fährt und so blieb uns nix anderes übrig als zu warten. Die nächste Fähre nahm uns dann auch tatsächlich mit und wir kamen wieder auf Festland an. In Pak Bara nahmen wir ein Sawngthaew zum nächsten Ort, wo wir dann recht problemlos in den Bus nach Trang, unserem heutigen Ziel, umstiegen. Nach knapp 2 Stunden erreichten wir Trang. Da das Städtchen berühmt für seine Coffeeshops ist, war unsere erste Aktion nachdem wir unser Gepäck abgestellt hatten, einen Kaffee trinken zu gehen. Anschließend machten wir noch einen kleinen Spaziergang durch Trang, wo wir den Bahnhof und Busplatz erkundeten und uns gleichzeitig informierten, wie wir am nächsten Tag am besten weiterfahren. Danach gab es noch ein weiteres Kaffeepäuschen bevor wir uns auf dem Nachtmarkt einen leckeren Essensstand suchten.